Satsang mit Premananda, Tiruvannamalai, Indien, 2004
Prem: Willkommen zum Satsang. Es gibt zurzeit zwei interessante spirituelle Bücher. Das eine heißt "Die Kraft der Gegenwart", es wurde ein internationaler Bestseller. Das andere ist eine Serie von drei Büchern mit dem Namen "Die Kraft der Präsenz".
Was genau heißt es, gegenwärtig zu sein? Warum das Wort Kraft?
Hier liegt die Schwierigkeit der ganzen Sache und es ist gleichzeitig unglaublich einfach, so unglaublich einfach, dass es fast unmöglich ist, zu verstehen.
Diese Gegenwart ist immer jetzt, tatsächlich jetzt, in diesem Moment, nicht im vergangenen Moment. Es geht nicht darum, was es letzte Nacht zum Abendessen gab. Es ist nicht der nächste Moment. Es geht nicht darum, wohin ich morgen gehen werde. Es ist genau jetzt.
Es ist ein Zustand, in dem es keine Gedanken über die Vergangenheit und über die Zukunft gibt, es gibt tatsächlich keine Gedanken. Es existiert ein potenzieller Zustand. Alles funktioniert. Das Bewusstsein arbeitet, aber tatsächlich geschieht nichts. Die Leinwand ist sozusagen schwarz. Wir können dies reines Gewahrsein nennen.
Da gibt es einen Vogelgesang, den Wind auf der Wange, ein Bewusstsein des Stuhles und dann singt ein anderer Vogel. Wir fühlen die Wärme der Sonne, hören die Geräusche des Verkehrs und dies alles geschieht jetzt. Wir stellen das nicht besonders heraus. Wir sagen nicht: "Ah! Welch wunderschöner Vogelgesang, aber den Lärm des Verkehrs mag ich nicht." Es gibt kein Urteilen. Es gibt nur das Gewahrsein des Jetzt. Vollkommene Akzeptanz dessen, was ist. Wir wissen sowieso nicht, ob es gut oder schlecht ist. Es gibt keinen Verstand.
Es ist vielleicht nicht ganz wahr, zu sagen, es gibt keinen Verstand. Der Verstand ist irgendwie da als Potential, aber er ist nicht aktiv. Es gibt keine Geschichte. Ein Gedanke mag vielleicht kommen und dann wieder gehen. Er stört aber diese Gegenwart nicht. So ungefähr verhält es sich.
Warum wird dieses Wort Kraft im Zusammenhang mit der Gegenwart benutzt?
Wenn du wirklich gegenwärtig bist, kann nichts diesen Zustand erschüttern.
Ich erinnere mich an eine Zeit, als ich mit U. G. Krishnamurti zusammen saß. Er ist jetzt ungefähr 86 Jahre alt und weltbekannt, eine Art anarchistischer spiritueller Lehrer und ein sehr interessanter Mann. Er ist ziemlich klein. Er reist mit einer kleinen Tasche. Er isst zweimal am Tag Haferbrei. Er sieht aus wie um die 70 Jahre und seine Energie ist die eines 50-jährigen.
Egal, wir hatten ein Gespräch. Wir befanden uns in der obersten Etage eines Hotels in Sydney und an einer Stelle in unserem Gespräch stellte jemand eine Pumpe auf dem Dach an. Das Geräusch war sehr laut und sehr nah. Er hat nicht einmal mit der Wimper gezuckt, und nach einer Weile stellte jemand die Pumpe aus und es war wundervoll mit diesem Mann zu sprechen. Wir wollten eigentlich etwas diskutieren, aber tatsächlich sprach er ununterbrochen zwei Stunden lang und gelegentlich sagte ich, "ja", und einige Male, "nein", und wenn ich Glück hatte, konnte ich ab und an eine Frage dazwischenquetschen.
Es war so, als gäbe es einen Pflasterstein: er legte den Pflasterstein nieder und lud mich ein, auf ihm zu stehen, und dann legte er einen anderen Pflasterstein nieder und kaum stand ich auf ihm, nahm er den hinter mir liegenden wieder auf und am Ende der zwei Stunden war es so, als sei nichts geschehen. Es gab irgendwie nichts mehr außer völliger Gegenwart, greifbar und man kann sagen kraftvoll, denn dieser kleine Mann, der zweimal am Tag Haferbrei isst, ist eine personifizierte Kraft. Nicht im Sinne von körperlicher Kraft. Man sitzt wie vor einem kühlen Tornado. Sehr fokussiert.
Es gibt nichts zu tun, um gegenwärtig zu sein. Es ist gegeben. Tatsache ist, du musst etwas tun, um nicht gegenwärtig zu sein. Tatsächlich musst du viel tun. Sobald du innehältst, bist du absolut und automatisch gegenwärtig. Es ist eine wundervolle Art zu leben und es ist das ganze Bestreben der Spiritualität, keinerlei Gepäck und alte Geschichten zu tragen.
Sei frei von alledem. Lebe an der Front, was bedeutet, nicht zu wissen, was der nächste Moment bringen wird. Volles Risiko und es berührt dich nicht. Tatsächlich gibt es niemanden, den es berührt. Es gibt nur ein Gewahrsein, man kann sagen reines Gewahrsein.
Lasst uns für einen Moment die Augen schließen. Fühle deine Füße auf dem Boden. Fühle das Gewicht deines Körpers auf dem Stuhl, die leichte Kühle der Luft auf deiner Haut. Geräusche, Kinderstimmen, Vogelgesang, die Stimme von Premananda und Leela, den Verkehr, einige Stimmen. Einige Gedanken kommen und gehen. Der Gesang der Vögel scheint ein wenig lauter zu sein. Vielleicht auch Schmerzen im Körper. Der Wind, der das Haar verweht. Verkehr, der vorbeizieht.
Etwas öffnet sich im Inneren, eine Leere, die sich ausdehnt, anscheinend ohne Grenzen. Ein merkwürdiger Gedanke, der vorbeizieht. Verkehrsgeräusche. Wind auf der Wange. Vogelgesang. Verkehrsgeräusche. Vogelgesang. Einige Gedanken tauchen auf, und plötzlich identifizieren wir uns mit diesen Gedanken, und dann führen diese Gedanken zu anderen Gedanken. Die ganze Geschichte beginnt. Wir hören dann den Vogelgesang nicht mehr, denn wir sind dann plötzlich ganz und gar in der Geschichte. Wir fühlen uns schrecklich. Wir erinnern uns an die Ferien vom letzten Jahr. Es waren schreckliche Ferien. Es regnete jeden Tag und das Essen war furchtbar. Es gab so viele Mücken und der Verkehr war schrecklich, grässliche Luftverpestung und dazu noch ein unbequemes Zimmer ohne Ausblick, und ich habe mich mit meiner Freundin verkracht. Es waren einfach die schlimmsten Ferien. Du wirst völlig in diesen Film hineingezogen, in den Film vom letzten Urlaub. Du beginnst sogar emotional zu werden. Er scheint vollkommen wirklich zu sein, als würde er gerade jetzt ablaufen, aber tatsächlich ist er nur eine Erinnerung. Jedoch lässt du dich völlig in ihn hineinziehen. Es gibt dann keine Wahrnehmung der Gegenwart mehr. Du hörst den Verkehr nicht. Du bemerkst den Wind auf deiner Wange nicht. Du erinnerst dich nur an die Mücken und den Regen und die Trennung von deiner Freundin. Es waren schreckliche Ferien.
Wir verlieren diese Gegenwart, weil wir an unseren Verstand gebunden sind, an die Gedanken oder Geschichten, vornehmlich aus der Vergangenheit, aber sie können sich auch auf die Zukunft richten. Manchmal macht uns diese Zukunft furchtbare Angst. Diese Angst nimmt unser tägliches Leben ein. Wir haben keine Ahnung, wie wir von hier nach dort kommen. "Wie bezahle ich meine Miete? Wovon soll ich mir den Fahrschein kaufen? Wie kann ich überleben?"
Eine enorme Angst kommt auf. Wir sind durch sie nach außen fixiert. Es war "mein" Urlaub, der Urlaub von "jemand", der sich ängstigt. Es ist "jemand", der nicht überleben wird.
Ich verliere völlig die Berührung mit dem reinen Gewahrsein. Somit sind diese Anbindungen immer eine falsche Identifikation. Wir fallen immer wieder darauf zurück, uns mit "jemand" zu identifizieren. Wenn wir gegenwärtig sind, gibt es niemanden. Da ist reines Gewahrsein oder auch eine leere Leinwand und die Farbtöne erscheinen darauf.
Es ist wie im Fluss fließen. Bewegung ohne Mühe. Dinge scheinen einfach nur zu geschehen. Genau im richtigen Moment erscheint plötzlich die richtige Person.
"Oh, du machst gerade eine Busreise und es gibt einen DVD-Spieler in diesem Bus. Schau, Gabriel hat viele DVD's". Da gibt es keine Mühe. Es bedarf eines enormen Aufwandes, nicht gegenwärtig zu sein, "mein Leben" zu gestalten. Einfach mit dem Fluss fließen. Keine Mühe. Dinge entfalten sich. Wenn du in eine Geschichte hineingezogen wirst, kannst du dich selbst in dem Moment retten. Du kannst dich fragen: "Wer ist an den Urlaub vom letzten Jahr gebunden? Ich bin gebunden und wer ist dieses Ich?" Wenn du diese Selbstbefragung durchführst, wird die Energie von der Geschichte weggenommen und kehrt zur Quelle zurück. Die Quelle ist diese Gegenwart, sie ist das reine Gewahrsein, sie ist das Selbst, das Ewige Selbst.
Noch einmal, fühle die Füße auf dem Boden und das Sitzen auf dem Stuhl und die Wirbelsäule an den Stuhl gelehnt, vielleicht auch einige Körperempfindungen, Verkehrsgeräusche, das Zwitschern eines Vogels, Verkehrsgeräusche. Eine Art Symphonie. Wahrscheinlich ziehen einige Gedanken vorbei. Es geschieht nicht viel. Ein gewisser Raum, ein Frieden, Stille.
Eines Tages traf ich Hans, einen Deutschen. Er traf Papaji vor 30 Jahren in der Schweiz. Er nahm an einer Lesung über J. Krishnamurti teil. Dies war ein berühmter Lehrer, der jedes Jahr in der Schweiz ein Retreat abhielt. Papaji nahm für gewöhnlich daran teil. J. Krishnamurti sprach dort von Zeit zu Zeit und alternativ stand Papaji zur Verfügung. Hans traf dann Papaji eben an so einem Tag und war sehr von diesem Treffen beeindruckt, denn Papaji schien die meiste Zeit sehr gegenwärtig zu sein, und er erkannte für sich, dass er eben dieses für sich wollte. Er fühlte sich sehr mit Papaji verbunden und daher verbrachte er einige Jahre später drei Monate an einem Stück mit Papaji in Indien, ein Zimmer mit ihm teilend. Nach einiger Zeit fragte er Papaji: "Deine Erfahrung der Gegenwart scheint länger anzudauern als meine!" Papaji antwortete: "Das ist nicht die richtige Betrachtungsweise. Gegenwärtigkeit ist keine Erfahrung. Gegenwärtigkeit ist deine Natur. Dein Leben ist eine Erfahrung."
Wir sind so sehr konditioniert. Die Geschichten aufrechtzuerhalten, die wir als normal bezeichnen, bedarf eines erheblichen Energieaufwandes.
Papaji wies auf etwas Bedeutendes hin, denn wir können einfach in der Gegenwärtigkeit leben, in dem reinen Gewahrsein, ohne etwas dazwischen, verstehend, dass diese Geschichten nicht wichtig sind. Sie sind nur Müll. Alles, was gerade passiert ist, ist schon Müll. Es ist schon vorüber. Die eigentliche Mühe liegt also nur darin, gegenwärtig zu sein und dies kostet keine Mühe. Es bedarf eher der Abwesenheit von Mühe. Dies ist deine Natur, somit ist es sehr einfach. Du musst nichts verstehen. Du musst nichts tun. Es ist einfach ein Geschenk.
Ich erinnere mich an ein Treffen mit Satchitananda. Wir saßen ruhig in seinem Zimmer und viele Leute kamen, um ihn zu treffen, denn er ist der Leiter eines großen Ashrams. Kurz zuvor hatte ich meine Spende hinterlegt. Ich hatte etwas Geld in einen Umschlag gesteckt und ihn einem seiner Assistenten übergeben, der diesen dann in eine Schublade legte, wo Satchitananda saß. Er fuhr mit seinem Treffen fort, gab den Leuten spirituelle Antworten auf ihre Fragen und wieder einmal kam einer seiner Assistenten und brachte die Stromrechnung. Er hielt abermals inne. Er schaute auf die Stromrechnung. Er verglich wahrscheinlich den Betrag mit der letzten Rechnung. Er nickte dann seinem Assistenten zu und gab ihm die Rechnung zurück mit dem Hinweis, in die Schublade zu schauen. Der Assistent öffnete die Schublade, um das Geld für die Rechnung herauszuholen, aber es war nicht genug Geld da. Daraufhin öffnete er meinen Umschlag und genau die Restsumme befand sich darin. Der Assistent ging, um die Rechnung zu bezahlen und Satchitananda fuhr mit seinem Treffen fort. So gut wie nichts geschah, und auf diese Weise führt er diesen großen Ashram. Es ist bedeutungslos, was im Außen passiert. Wenn du wirklich gegenwärtig bist, gibt es nur reines Gewahrsein. Es spielt keine Rolle, ob es das reine Gewahrsein der Stromrechnung ist oder das reine Gewahrsein eines spirituellen Gespräches. Dieses Gewahrsein ist dasselbe. Gegenwart ist dieselbe.
Ramana Maharshi war berühmt dafür, auf seinem Sofa zu sitzen. Aber er liebte es auch, in der Küche zu arbeiten. Er stand jeden Morgen sehr früh auf und ging in die Küche. Er bereitete das Frühstück für den Ashram vor und half auch, das Mittagessen vorzubereiten. Wir wissen nicht viel darüber, denn es gelangte nicht an die Öffentlichkeit. Die Leute, die ihn im Ashram besuchten und ihn auf seinem Sofa sitzend trafen, waren nicht schon früh morgens um vier Uhr zugegen, wenn er in der Küche arbeitete. Für ihn machte es keinen Unterschied, ob er auf seinem Sofa saß oder in der Küche Gemüse schnitt. Es hat keinerlei Bedeutung, was du tust. Wenn du gegenwärtig bist, bist du gegenwärtig. Du kannst gegenwärtig sein mit Gemüse und du kannst gegenwärtig sein mit jemandem, den du triffst. Spirituelles Leben findet in jedem Moment statt. Es ist keine besondere Sache. Wir wollen keinerlei Trennung. Auch diese Begegnung hier ist nichts Besonderes. Die ganze Mühe liegt einfach nur darin, jeden Moment in unserem Leben gegenwärtig zu sein. Man könnte auch sagen, es gibt kein spirituelles Leben. Es ist nur Leben.
Die Zen-Leute sagen: Vor der Erleuchtung Holz hacken und Wasser tragen und nach der Erleuchtung Holz hacken und Wasser tragen!
In den nächsten Tagen werden wir drei außergewöhnliche spirituelle Lehrer treffen. Man könnte sie Heilige nennen, und doch werden sie dir sehr gewöhnlich und einfach erscheinen. Was jedoch alle drei gemeinsam haben, ist, dass du die Präsenz fühlen kannst. Du wirst die Kraft dessen erfahren.
Wenn wir Tuli Baba besuchen, wirst du sehen, dass die Leute für gewöhnlich Kekse und Süßigkeiten zu seinen Satsangs mitbringen. Sein Assistent legt dann alles auf ein Tablett und am Ende des Satsangs steht Tuli Baba auf und verteilt an jede Person einen Keks. Er tut dies auf eine Weise, als wäre es die köstlichste Schokolade. Stattdessen ist es nur ein alter indischer Keks.
Tuli Baba ist fast nackt und hat sehr dunkle Haut. Er trägt nur einen kleinen Lendenschurz. Er hat einen sehr dicken Bauch und dennoch schreitet er wie ein König. Du kannst dich an dieser Präsenz erfreuen und weil du dich in dieser Präsenz aufhältst, fällt es dir leichter, in deiner Präsenz zu sein. Eine Art Wunder geschieht. Es ist schwer, dies in Worte zu fassen.
Auch geben uns diese drei Männer keine große Philosophie mit auf den Weg. Sie werden uns sehr wahrscheinlich nichts erzählen, was wir nicht schon wissen, aber du wirst fühlen, dass dein Leben sich verändert hat. Es ist, als hättest du eine Art Sonnenaufgang am frühen Morgen in der Arktis gesehen. Etwas Seltenes, das du nie zuvor erlebt hast. Dein Leben wird bereichert und berührt, und eigentlich war es nur ein alter, gewöhnlicher Keks. Nichts besonderes, aber du fühltest vielleicht etwas, weil du in diesem Moment wirklich gegenwärtig warst. Dieser Moment der Gegenwart ist solch ein Moment, der dein ganzes Leben ändert.
Gibt es weitere Fragen zum Thema Präsenz?
F1: Das Problem ist, dass es so schnell geht. Alles wird so schnell zur Erinnerung.
Prem: Aber das Leben ist so. Zum Beispiel kamen wir alle vor zehn oder zwölf Tagen hierher und es war wie ein Blitz, so schnell ging es vorbei.
F1: Alles zieht so schnell vorbei. Wenn ich mich zurückerinnere, habe ich schon einen Moment erlebt, in dem alles zu glühen anfing, aber dann werde ich sehr leicht ausgetrickst.
Prem: Was passiert während diesem Trick?
F1: Das "Jetzt" vergeht so schnell. Der Grund, warum ich gestern nicht auf der Couch saß, war der, weil ich dachte, ich kann nur über Dinge sprechen, die schon vergangen sind. Es fühlte sich nicht einfach an wie..., wow...! Ich kümmere mich nicht, ich sitze jetzt einfach hier. Ich wagte es nicht und tu es auch jetzt nicht wirklich. Ich bin dazu nicht immer in der Lage.
Prem: Was verging nicht so schnell? Was ist konstant?
F1: Die Wahrnehmung von mir, es zu sein oder nicht zu sein. Das verändert sich, glaube ich.
Prem: Gibt es etwas, das sich nicht verändert?
F1: Das Beobachten, was passiert.
Prem: Wer ist der Beobachter?
F1: Jemand, der bewertet, der eine Vorstellung von dem hat, wie es aussehen soll. Mein Körper fordert mich heraus und behindert mich.
Prem: Vielleicht kannst du diese Veränderungen deines Körpers nutzen. Du nimmst etwas Medizin ein und der Körper hat eine Art Gefühl dazu, und nach einiger Zeit fühlt er sich anders an, aber es gibt etwas, das sich nicht verändert.
F1: Die einzige Sache, die sich nicht verändert, ist das Beobachten, denke ich.
Prem: Nicht das Bewerten? Weil die Bewertungen sind immer verschieden, ja?
F1: Ich hab es gerade versucht, Bewertungen oder nicht.
Prem: Was ist da, wenn du nichts versuchst und du keine Bewertungen hast und der Körper sich verändert?
F1: Abwesenheit von Gewahrsein. Ich denke, ich habe eine bestimmte Bewusstheit über diese Dinge entwickelt und es gibt eine Geschichte über sie. Ich war früher viel weniger bewusst. Das bemerke ich, wenn mein Körper mich stört, dann schaue ich mit meinen Augen, schaue aus meinen Augen heraus. An einem bestimmten Punkt entscheide ich, dass ich es einfach jedem schulde, so gegenwärtig wie möglich zu sein, so dass ich, was immer gerade möglich ist, geben kann.
Prem: Das hört sich nach viel Anstrengung an.
F1: Manchmal dachte ich, ich gebe einfach, was da ist, ohne Manipulation. Ich dachte, ich schlafe ein. Ich habe damit auch ein bisschen gespielt, weil ich nichts besonderes sein möchte.
Prem: Warum bist du nicht einfach du? Nimm es einfach so an, wie es ist, ohne Bewertungen und ohne jede Vorstellung, wie du etwas präsentieren solltest, und ohne dich zu kümmern, ob du einschläfst. Es sind schon zwei oder drei Leute eingeschlafen.
F1: Das ist ok.
Prem: Das schöne am Leben ist, dass alles erlaubt ist. Gott verlangt nur, dass du deinen Tanz tanzt. Du kannst etwas von Gabrielle lernen. Sie tanzt sehr viel mit Gott. Schau, du weiß nie, was geschehen wird und über diesen Tanz haben wir das Gefühl, "Oh, das ist der Tanz von Gabrielle", und jemand anders tanzt auf eine andere Art und Weise.
F1: Genauso würde ich gerne jeden lieben.
Prem: Warum würdest du gerne jeden lieben? Ist das besser als jeden zu hassen?
F1: Ich würde gern in der Bewusstheit leben, dass jeder tanzt.
Prem: Und dein eigener Tanz? Der Tanz selbst ist nicht wirklich wichtig. Wenn du dich umschaust, dann ist der Tanz von jedem verschieden. Jeder Tanz ist einzigartig und je authentischer und einzigartiger, desto mehr nehmen wir ihn wahr und desto mehr lieben wir ihn. Löwen sind die Könige des Dschungels. Man hat noch nie von einem Schaf als König gehört. Dein Tanz ist genauso einzigartig wie der von jedem anderen, und diese Präsenz von der ich spreche, ist für jeden absolut dieselbe, aber der Tanz ist verschieden. Zum Beispiel werden wir diese drei Heiligen treffen. Ihre Heiligkeit ist dieselbe, aber jeder von ihnen wird das ziemlich unterschiedlich ausdrücken.
F1: Ich bin wirklich neugierig. Ein Satz, den ich mal hörte, gefällt mir am besten: "Es gibt keine nicht-spirituellen Wesen". Damit kann ich am besten leben. Es ist fast dasselbe, was du gerade sagtest, dass es keine mehr oder weniger spirituellen Dinge zu tun gibt.
Prem: Was ich wirklich versuchte zu sagen war, dass alles spirituell ist oder dass spirituell gar nicht existiert. Das Leben selbst ist spirituell.
F1: Warum versuchen wir dann, es besonders zu machen?
Prem: Nun, das tun wir nicht. Du versucht es, besonders zu machen, aber wir versuchen das nicht. Ich versuche es nicht, besonders zu machen. Ich versuche überhaupt nichts.
F1: Wenn ich mich umschaue, dann sehe ich Kirchen und Tempel und all solche Dinge, aber für meinen Teil bin ich selbst verantwortlich und so ist es für jeden anderen auch.
Prem: Siehst du, wenn du so sprichst, dann setzt du dieses ganze Spiel von "jemandem" fort, worüber ich heute sprach. Du bist total in den Geschichten gefangen und die Einladung ist zu sehen, dass du auf sehr einfache Weise leben kannst, ohne diese korrekte Präsentation der Welt aufrechtzuerhalten, ohne ein Urteil über jedes Ding zu fällen. Du kannst sie einfach so akzeptieren, wie sie sind. Jeder hat eine Geschichte. Jeder hat viele, viele Geschichten und manche davon sind sehr tragische Geschichten. In fast jeder Familie ist einmal jemand gestorben, und in fast jeder Familie wurde einmal jemand geboren, und das können wir Leben nennen. Es ist einfach so. Wenn wir das akzeptieren, dann verändert sich die gesamte Qualität von jedem Moment dieses Lebens und das ist es, worüber ich heute spreche.
F1: Ich bin nicht sehr stolz auf meine Geschichte.
Prem: Ja, aber du musst das nicht bewerten, ob du stolz darauf bist oder nicht. Das ist dein Leben. Als Gott die Karten gemischt hat, hast du diese Karte bekommen. Manche Leute können das nicht sehen. Es geschehen alle möglichen Dinge. Gabrielle hat zum Beispiel eine Schwester, die einen Gehirnschaden hat. Vielleicht hast du sie gestern getroffen. Sie ist sehr intelligent, aber ihr Körper ist etwas durcheinander.
F1: Du sagtest, jeder ist Präsenz. Es ist nicht möglich, nicht präsent zu sein, weil das unsere Natur ist. Also vermute ich, dass es da einen Unterschied gibt, wenn du sagst, "du bist nicht präsent", weil wer ist nicht präsent, wenn jeder Präsenz selbst ist?
Prem: Bist du jetzt gerade präsent? Bist du immer präsent?
F1: Ja.
Prem: Weil Präsenz unsere Natur ist. Was passiert, wenn eine große Geschichte auftaucht? Was ist dann mit der Präsenz?
F1: Präsenz im Sinn von Bewusstsein.
Prem: Was passiert zum Beispiel, wenn du diese Bewertung über Mani hast? Dann wird aus einer kleinen Geschichte eine größere und…
F1: Ich habe nicht das Gefühl, dass es eine Bewertung ist. Es ist Tatsache in dem Moment.
Prem: Du hast das Bewusstsein in dem Moment, wenn da diese große Geschichte ist.
F1: Ich habe nicht das Gefühl, dass das eine große Geschichte ist und in dem Sinn, wenn etwas passiert, das wir schlecht nennen, oder ich fühle etwas hochkommen…
Prem: Wenn du dich mit der Geschichte identifizierst, bist du nicht länger in diesem Bewusstsein.
F1: Ja, ich bin dann mehr im Geschehen gefangen, bemerke ich.
Prem: Du identifizierst dich dann, richtig? Du haftest an dem Geschehen, an diesem Gedanken und das nimmt dich in Beschlag, so dass da nur noch eine Geschichte ist und kein Bewusstsein mehr. Du identifizierst dich damit absolut, und du glaubst, dass diese Geschichte absolut wahr ist. Du kannst jetzt sagen, dass nichts geschieht, aber ich habe schon öfters erlebt, dass du völlig in der Geschichte bist und dann erlebst du nur, dass sehr viel passiert. Später kannst du vielleicht sagen, dass nichts geschah, weil tatsächlich nichts geschah.
F1: Meine Frage betraf nicht so sehr die Geschichten, sondern eher die Bedeutung von Präsenz. Denn sogar wenn es so scheint, als wären da Geschichten, ist da immer noch eine Präsenz.
Prem: Wenn der Mount Everest von einer Wolke bedeckt wird, ist der Mount Everest immer noch da, aber man kann ihn nicht sehen. Wenn da also eine große Geschichte ist, kann man den Mount Everest nicht sehen. Die Präsenz ist immer da, weil du die Präsenz bist. Es gibt keine Möglichkeit, dass sie nicht da wäre. Aber wenn da eine starke Geschichte ist, wenn du an diese Geschichte anhaftest, dann bist du mit der Geschichte und nicht mit dem Mount Everest identifiziert.
F1: Vielleicht wird da jetzt etwas ein bisschen schwierig, weil wenn du Mount Everest sagst, dann sieht jemand den Mount Everest, aber ich spreche…
Prem: Nein, nein, nein. Mach es nicht kompliziert. Ich sage nur, dass der Mount Everest wie Bewusstsein ist.
F1: Jeder ist ein Mount Everest.
Prem: Aber was passiert, ist, dass du dich mit der Wolke identifizierst, die den Mount Everest bedeckt. Du glaubst, du bist die Wolke.
F1: Ja, aber Mount Everest ist sich immer seiner selbst bewusst.
Prem: Genau das ist der Punkt, er ist sich nicht seiner selbst bewusst. Er wird sich nur der Geschichte, den Wolken bewusst. Wenn du dich mit der Wolke oder der Geschichte identifizierst, dann hast du kein Bewusstsein deiner Wahren Natur.
F2: Wenn ich in einer Geschichte stecke, dann hilft es mir, einen Schritt zurückzutreten und zu fragen, wer in der Geschichte verwickelt ist. Gerade als du gesprochen hast, war ich in einer schwarzen Geschichte. Ich sagte mir selbst, "Nun, das ist nett. Trete zurück. Wer ist es?" Dann hatte ich das Gefühl, "Oh, das ist der Trick, um schlechte Gefühle loszuwerden…"
Prem: Das ist großartig! Es ist ein wunderbarer Trick, wenn du es einen Trick nennen willst. Du kannst die Wolke um den Mount Everest herum wegblasen und du kannst wieder sehen, dass du der Mount Everest bist. Das ist ein guter Trick. Das ist die gesamte Lehre von Ramana Maharshi. Es ist ein wunderbarer Trick, wenn du es so nennen willst, denn wenn du in dieser schwarzen Geschichte steckst, dann bist du wahrscheinlich nur in dieser schwarzen Geschichte. Aber wenn es so schwarz ist, und du dann einfach den Trick benutzen kannst, dann verändert sich etwas und zwar sehr schnell, weil es dann sehr schwierig ist, in der Geschichte zu bleiben, wenn du den Mount Everest siehst, wissend dass du der Mount Everest bist.
F2: Dann kommt wieder mein Mind und sagt, "Das ist ja nur ein Trick. Du willst nicht in dieser Geschichte bleiben, du willst nicht…"
Prem: Aber da ist niemand. Da ist niemand, der das sagen kann. Es ist ein wunderbarer Trick. Nutze ihn und wenn du ihn mehr und mehr nutzt, dann entdeckst du, dass du dieser Mount Everest bist. Geschichten und Wolken kommen dann, ohne dass du dich identifizierst. Es macht keinen Unterschied, ob es eine schwarze oder weiße Geschichte ist.
F2: Der Punkt ist, dass ich es nicht richtig nutzen konnte… Ich kam aus dieser Wolke nicht heraus. Für mich ist es nicht der Punkt, herauszukommen, sondern es zu akzeptieren und zu lieben.
Prem: Erzähle uns nochmal, was passierte, als du diese Selbstbefragung gemacht hast.
F2: Nun, ich hatte einfach schlechte Gefühle und ich dachte, dass ich da heraus will, so wie in den Poona-Gruppen mit Aggression und Schmerz. Es kam hoch und durch das Zurücktreten von diesen Gefühlen kam es mir ein bisschen so vor, als würde wer sagen, "Du musst da noch einmal durchgehen, das ist nicht erlaubt. Das ist nur ein Trick. Du musst da drin bleiben, sonst ist es nicht real."
Prem: Aber diese schwarzen Geschichten sind nicht real. Du weißt das, weil wenn du die schwarze Geschichte absolut akzeptierst, wird sie sich sehr schnell verändern. Also ist sie nicht real. Keine Geschichte ist real. Wir versuchen herauszufinden, was real ist und ich schlage vor, dass das, was real ist, das reine Bewusstsein ist.
F2: Also in diesem Moment gibt es da ein Bewusstsein über die Wolke.
Prem: Aber identifiziere dich nicht mit der Wolke. Der Punkt ist, dass wenn du diesen Trick anwendest, nimmt er dich heraus aus der Geschichte, zurück zur Quelle der Geschichte. Er bewahrt dich davor, völlig mit dem Außen identifiziert zu sein, mit der erscheinenden Welt, mit dem Verstand. In jedem Verstand gibt es verschiedene Geschichten, die aufsteigen.
F2: Ich habe nach dem Prozess des Tricks gefragt.
Prem: Ok.
F2: Aber ich muss es selbst herausfinden.
Prem: Nein, nein. Ich kann es dir sagen. Da gibt es eine große, schwarze Geschichte und für einige Zeit bist du total in dieser Geschichte. Dann gibt es ein Bewusstsein und du fragst dich: "Wer erfährt diese schwarze Geschichte?" Die Antwort lautet: "Ich". Dann fragst du: "Wer ist dieses ich?" Diese zweite Frage bringt dich zurück zur Quelle. Sie erinnert dich unverzüglich daran, dass du der Mount Everest bist und sie trennt dich von der Identifikation mit der Wolke, mit der schwarzen Geschichte. Wenn du dies andauernd tust, ist es sehr, sehr viel weniger leicht, dich mit der Geschichte zu identifizieren. Wir sind leicht mit Geschichten identifiziert, weil unsere ganze Konditionierung uns hat glauben lassen, dass wir all diese Geschichten sind. Also müssen wir mit dieser Konditionierung brechen. Dies ist eine falsche Vorstellung und der Therapieweg von Osho hilft nicht sehr viel. Vielleicht macht er unsere Geschichten weniger schwarz, aber hier versuchen wir etwas viel Grundlegenderes zu tun. Es interessiert uns nicht wirklich, ob es eine graue Geschichte ist, eine weiße Geschichte oder eine schwarze Geschichte. Es mag einfacher sein, mit einer grauen Geschichte zu leben, also hilft die Therapie auf eine Art. Aber wir versuchen hier zu sehen, dass wir nicht die Geschichte sind. Wir sind einfach reines Bewusstsein. Wir wollen einfach gegenwärtig leben, in diesem Moment. Wenn es eine schwarze Geschichte gibt, obwohl die Präsenz immer da ist, weil das deine Wahre Natur ist, hast du kein Bewusstsein für die Präsenz. Du bist einfach identifiziert mit der schwarzen Geschichte und nach ein paar Encounter-Gruppen wird die Geschichte eine graue, rosa-weiße Geschichte, aber sie ist noch immer eine Geschichte und das ist etwas, was ein bisschen traurig ist, was Therapie und den Osho Ashram betrifft.
Die Leute machen weiter und weiter mit der neuesten Therapiegruppe und ihre Geschichte ändert sich von schwarz nach dunkelgrau, nach hellgrau, dann ein bisschen weiß und ein bisschen rosiges Weiß. Auf diese Weise verstreichen die Jahre und niemand sagt ihnen jemals, dass sie nicht die Geschichte sind. Ich habe ein paar wundervolle Freunde, die jedes Jahr zum Osho Ashram fahren. Sie fahren seit 25 Jahren dorthin und keiner hat je verstanden, dass sie nicht die Geschichte sind. Die Farbe der Geschichte macht keinen großen Unterschied.
F2: Niemand will von einer wundervollen Geschichte fortlaufen.
Prem: War es gestern oder vorgestern, als ich über Beziehungen und verliebt sein sprach? Definitiv eine gute Geschichte. Wie auch immer, während der Verliebtheitsphase bist du irgendwie in der ultimativen Illusion, denn die Geschichte ist so süß, dass du davon abhängig werden kannst. Aber sie ist auch eine Geschichte.
F3: Ich möchte etwas mitteilen, das ich zweimal erfahren habe, als ich träumte. Es war eine böse Geschichte. Plötzlich realisierte ich, dass ich träumte und dann beendete ich den Film und wachte auf. Es war ok.
Prem: Ja, wir haben oft diese schrecklichen Alpträume und genau als uns ein Messer stechen will, wachen wir auf, weil es so schockierend ist. Wir stellen fest, dass wir alleine sind, nur im Bett. Es gibt kein Messer. Das ist dann wie: "Puh! Wow! Großartig!" Das ist das ganze Ziel von Satsang.
F3: Ja, das ist das, was ich dachte. Denn im täglichen Leben geht dasselbe vor sich.
Prem: Es ist dieselbe Sache. Ich erinnere mich daran, als mir das erste Mal gesagt wurde, dass das wache und träumende Leben nicht sehr unterschiedlich sind. Ich dachte: "Quatsch! Wie kannst du das sagen? Das ist Unsinn." Aber das ist der ganze Sinn von Satsang. Am Anfang, wenn Leute zum ersten Mal zum Satsang kommen, ist das völliger Unsinn für sie, was passiert. Wir wollen nicht gesagt bekommen, dass wir am Schlafen sind. Wie kann mein Leben nur eine Illusion sein, wie ein Traum? Mein Leben ist sehr wichtig. Ich liebe meinen Freund. Der ganze Sinn ist aufzuwachen und zu sehen, dass diese ganzen Dinge unserer Konditionierung entspringen und sie haben eine ähnliche Qualität wie unser Träumen. Wir haben da große Widerstände.
F3: Das ist eine große Erleichterung, einfach die Geschichte zu erkennen.
Prem: Wenn du eine gute Geschichte hast, dann träumst du, dass du in einem Bad voller Champagner bist und wenn du aufwachst, bist du nur im Bett.
F: Dann ist es vielleicht das, wofür schlechte Geschichten gut sind, um aufzuwachen, für das Erwachen.
Prem: Ja, auf eine Weise. Es ist schwieriger, aus guten Geschichten zu erwachen. Es ist tatsächlich auf eine Art hilfreich, eine schwarze Geschichte zu haben, denn wenn die Geschichte schmerzhaft ist, kannst du es nicht ertragen in der Geschichte zu sein. Dann musst du wirklich hinsehen, und es gibt einen größeren Grund diesen Trick anzuwenden. Aber wenn dein Leben nur aus Champagner besteht, ist es leicht, einfach darin zu bleiben, und tatsächlich ist es genau das, was viele Osho-Sannyasins tun. Sie haben viele Jahre lang Therapien gemacht, und so haben sie die meisten ihrer schwarzen Geschichten in nette, rosa-weiße Geschichten verwandelt. Sie haben viele Jahre lang Meditation gemacht und dadurch sind ihre Minds sehr ruhig, sehr friedlich geworden.
So haben sie eine Art sehr lieblichen Lebensstils erreicht, und ihr Ego ist sehr glücklich, weil sie Teil eines speziellen Clubs spiritueller Leute sind. Sie wissen, dass sie den besten Meister hatten, weil er haufenweise Rolls Royces hatte, und er hat wirklich gut ausgesehen, und es waren massenweise schöne Menschen um ihn herum. So bleiben sie auf dieser Art von Plateau, und dieser wundervolle Meister selbst sprach darüber. Er sprach darüber und nannte es "das sechste Chakra-Plateau". In jenen Tagen schien meine Reise beendet zu sein. Ich suchte nicht nach einem anderen Lehrer. Ich dachte, mir würde es sehr gut gehen und dann geschah etwas und ich wurde mit etwas konfrontiert. Ich kam zu einem anderen Lehrer und was dort geschah, zeigte mir, dass dort, wo ich vorher war, nicht das Ende gewesen ist. Es ist ein sehr liebliches und auf eine Weise komfortables Plateau und ein netter Lebensstil, aber es ist nicht erwacht und es ist nicht frei.